Tchibo setzt Re-Use Aktionen fort

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Tchibo setzt Re-Use Aktionen fort

Tchibo
04.01.2024

Kreislauffähig und kund*innenrelevant

Eine kürzlich durchgeführte interne Umfrage von Tchibo zeigt, dass 95 % der Kund*innen sich eine Fortsetzung der erfolgreichen Re-Use Initiative wünschen. Die Aktionen im Frühjahr und Herbst, ermöglichten es den Kund*innen, Bettwäschen und Handtücher in den Tchibo Filialen abzugeben. Basierend auf dem Feedback der Kund*innen besteht ein besonderer Wunsch, zukünftig neben Heimtextilien auch Damenbekleidung in den Kreislauf zurückzuführen. Gemeinsam mit Re-Use Austria, deren sozialwirtschaftliche Mitgliedsbetriebe die Verwertung übernehmen, geht die Re-Use-Initiative 2024 in die dritte Runde und berücksichtigt dabei die Kund*innenwünsche.

     

    © tchibo

    Tchibo steht für ein kuratiertes Non Food Sortiment mit starkem Fokus auf Mode und Heimtextilien, das durch Qualität, Langlebigkeit und die Verwendung nachhaltiger Materialien punktet. Als Fachgeschäft findet man in den Filialen kompetente und freundliche Beratung und kann sich von der Qualität der großteils unverpackt präsentierten Produkte, auch in der Umkleidekabine, selbst überzeugen. Als nachhaltig agierendes Unternehmen möchte Tchibo seinen Kund*innen ebenso Lösungen für gut erhaltene, aber in der Praxis letztlich oft ungenutzte Textilien in den Haushalten anbieten. „Wir starteten mit der Idee „Zweites Leben“, um gemeinsam mit unseren Kund*innen den Weg hin zu einer nachhaltigeren Textilwirtschaft zu gehen und ein stärkeres Bewusstsein für wertschätzenden Konsum zu schaffen. In unserer Sortimentsauswahl sind uns Qualität und Langlebigkeit schon im Produktdesign sehr wichtig und auch nach der Nutzung gibt es sinnvolle Weiterverwendungen, wie über die sozialwirtschaftlichen Re-Use Austria Mitglieder.“, so Mag. Manuela Schneider, Leitung Corporate Responsibility bei Tchibo Österreich.

    Eine Rückschau

    • Im März 2023 wurde das Projekt zur Wiederverwendung von Textilien gestartet, bei dem Kund*innen ihre gut erhaltene Bettwäsche in jeder Tchibo Filiale österreichweit abgeben konnten. Die Sammelware konnte anschließend zu 36 % über die Second-Hand-Shops der Re-Use Austria Mitglieder in die Wiederverwendung gehen, weitere 58 % fanden einen Sinn im Textilrecycling.
    • Auch bei der Folgeaktion im August für Handtücher konnten insgesamt 93 % im Kreislauf bleiben, davon waren 67 % in Re-Use Qualität. In beiden Fällen lag die Quote für die thermische Verwertung unter 7 %.
    • Im Rahmen der zweiten Aktion sollte eine interne Befragung Erkenntnisse über bisherige Gewohnheiten und Motive der Tchibo Kund*innen in Bezug auf Textilspenden bringen und wie der weitere Weg aus Kund*innensicht aussehen soll. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Aufgrund des großen Interesses und des klaren Wunsches der Kund*innen wird die Re-Use-Initiative 2024 fortgesetzt. Dabei bezieht Tchibo neben der bewährten Heimtextilien künftig auch Damenbekleidung ein, um den Bedürfnissen der Kund*innen noch besser gerecht zu werden.

     

    Mit dem richtigen Partner für`s Zweite Leben

    Kund*innen in ihren Bedürfnissen abzuholen und gemeinsam einen positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft auszuüben ist der Anspruch, den Tchibo sich gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Re-Use Austria hier setzt. „Tchibo ist eine kundenorientierte Marke mit ständigem Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Re-Use Austria unterstützt die Tchibo Initiative ‚Zweites Leben‘ tatkräftig mit seinem Netzwerk sozialwirtschaftlicher Textilsammler und -verwerter. Gemeinsam wollen wir einen wirksamen Schritt Richtung Ressourcenschonung sowie Wertschätzung von Qualität und Langlebigkeit setzen und damit auch ein Zeichen gegen Fast Fashion. Dieses Leuchtturmprojekt ist ein gutes Beispiel wie die textile Kreislaufwirtschaft gemeinsam mit Kund*innen vorangetrieben werden kann,“ so Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria als einer der maßgeblichen Player in der aktuellen Kreislaufwirtschaftsdebatte. Der Fokus des Vereins liegt auf intelligenter, fairer Rohstoffnutzung durch Verlängerung der Produktlebensdauer, beispielsweise durch die neue Second Hand Plattform widado.com, sowie der Schaffung fairer Arbeitsplätze und Einbindung der Sozialwirtschaft in diesem Sektor.

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